PKV Vergleichstest bietet Ihnen:
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Die Private Krankenversicherung (PKV): Weniger zahlen für mehr Gesundheit
Für immer mehr Menschen ist es eine sinnvolle Alternative zur gesetzlichen Krankenkasse (GKV), sich privat zu versichern. Beamte, Selbstständige, Freiberufler und Angestellte profitieren von der Vielfalt der Tarife, die über 40 private Krankenversicherungsgesellschaften anbieten. Die private Krankenversicherung (PKV) bietet dabei – je nach Tarif – nicht nur ein größeres Leistungsspektrum, sondern gleichzeitig auch günstigere Konditionen als die gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Und das nicht nur heute, sondern mittlerweile auch im Rentenalter. Wer sich privat versichern will, kann also in mehrfacher Hinsicht profitieren, sollte sich vor einem Abschluss ,wie bei allen Verträgen, jedoch gut informieren und die zahlreichen Tarife der privaten Krankenversicherung (PKV) vergleichen.

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Nach Angaben des Verbands der Privaten Krankenversicherer sind aktuell knapp neun Millionen Menschen komplett privat krankenversichert, dazu gibt es etwa 25 Millionen Zusatzversicherungen. (Quelle: Handelsblatt 05/2016)

» Wie finanziert sich die private Krankenversicherung (PKV)?

Das Finanzierungsprinzip der privaten Krankenversicherung (PKV) unterscheidet sich grundlegend von dem der gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Während die Versicherungsbeiträge der GKV einkommensabhängig und in der Höhe des Beitragssatzes gesetzlich reguliert sind, entscheidet bei der PKV die Leistung über die Höhe des Beitrages der Tarife. Weitere Faktoren, die über die Beitragshöhe der Tarife bestimmen, sind das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand des privat Versicherten. Wer chronische Vorerkrankungen hat, wird in der Regel mit einem höheren Beitrag rechnen müssen als ein junger, gesunder Versicherter. Die Anbieter halten es im Detail jedoch sehr unterschiedlich, weswegen es sich lohnt, Angebote für die private Krankenversicherung (PKV) zu vergleichen.

Damit vor diesem Hintergrund die Versicherungsbeiträge für ältere Versicherte langfristig finanzierbar bleiben, bilden die Versicherungsunternehmen Altersrückstellungen. Rund ein Drittel der laufenden Versicherungsbeiträge wandern in diese Rückstellung und bilden ein finanzielles Polster, mit dem die Versicherer höhere Gesundheitskosten älterer Versicherter auffangen können, ohne in gleichem Maße die Versicherungsbeiträge für diese Personengruppe anzupassen oder jüngere Versicherte zu belasten. Derzeit sind im Topf der Altersrückstellungen der privaten rund 230 Milliarden Euro aufgelaufen.

Denn auf Luxus verzichten die Mitglieder der AOK und Co. schon lange - nicht nur im Wartezimmer. Die vergangenen Gesundheitsreformen brachten auch bei der medizinischen Versorgung schmerzhafte Einschnitte. Leistungskürzungen, Zuzahlungen und Zusatzbeiträge drücken aufs Gemüt. (Quelle: Focus Money 02/2012)


Wer darf sich privat versichern?

  • Selbständige und Freiberufler
  • Beamte und Beamtenanwärter (Beamte auf Widerruf)
  • Angestellte mit einem Jahresverdienst > 59.400,- EUR
  • Studenten in den ersten 3 Monaten nach Aufnahme des Erststudiums
Die private Krankenversicherung hat sich mittlerweile etabliert: Millionen Deutsche sind nicht mehr Mitglied bei gesetzlichen Krankenkassen wie Techniker Krankenkasse, AOK oder BKK, sondern können beim Arzt mit dem Titel "Privatpatient" punkten. (Quelle: Handelsblatt 05/2016)


PKV Vergleich - Über 16.000 Tarifvarianten für Selbständige, Freiberufler, Arbeitnehmer und Beamte bzw. Beamte auf Widerruf

Grundsätzlich können sich alle, die nicht in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) pflichtversichert sind, privat versichern. Das sind zunächst Selbständige, Beamte und Beamtenanwärter bzw. Beamte auf Widerruf. Auch für Freiberufler lohnt es sich, die private Krankenversicherung zu vergleichen. Für freiberufliche Künstler und Publizisten gibt es jedoch Sonderregelungen. Da Künstler und Publizisten automatisch in der Künstlersozialkasse versichert sind, haben sie in der Regel keinen automatischen Zugang in die private Krankenversicherung, sofern nicht bestimmte Einkommensgrenzen überschritten werden. Ausnahmen von dieser Regel gibt es für die ersten drei Jahre der freiberuflichen Tätigkeit. Dann ist es auch bei geringerem Einkommen möglich, sich privat zu versichern. Allen anderen Freiberuflern steht es grundsätzlich frei, sich privat zu versichern oder in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) zu verbleiben.

Auch Arbeitnehmer können sich privat versichern, sofern ihr Bruttoeinkommen durch regelmäßig wiederkehrende Einkünfte die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 59.400 Euro jährlich überschreitet. Dabei werden auch Sonderzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zum Einkommen hinzugerechnet. Gerade hier lohnt es sich, die private Krankenversicherung zu vergleichen, um zu deutlich günstigeren Beiträgen vielfach bessere Versicherungsleistungen zu erhalten.

Doch Vorsicht:
Einmalige Einkünfte wie Provisionen oder Boni reichen nicht aus, um sich privat zu versichern. »Regelmäßig wiederkehrend« bedeutet in diesem Fall, dass der Arbeitnehmer, der sich privat versichern möchte, nur Einkünfte angerechnet bekommt, die er regelmäßig jedes Jahr erhält. Seit der letzten Gesundheitsreform wird die Versicherungspflichtgrenze zudem einmal pro Jahr angehoben.

Für Studentinnen und Studenten bestehen derlei Hürden nicht. Sie haben die Möglichkeit, sich im Rahmen der studentischen Krankenversicherung in den ersten drei Monaten nach Beginn des Studiums wahlweise in der Familienversicherung, dem Studententarif der GKV oder privat zu versichern und sollten, wenn sie nicht in der Familienversicherung sind, die private Krankenversicherung vergleichen.

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Kunden sollten bei der Auswahl eines geeigneten Angebots genau darauf achten, dass alle wichtigen Leistungen im Vertrag enthalten sind. (Quelle: Stiftung Warentest "Private Krankenversicherung")


Unter welchen Umständen muss man zurück in die gesetzliche Krankenkasse?

Wer sich privat versichert hat, kann in aller Regel nicht ohne weiteres in die gesetzliche Krankenkasse (GKV) zurück wechseln. Der Gesetzgeber will mit diesen Regelungen vermeiden, dass Versicherte das Solidarprinzip durch häufigen Kassen- und Systemwechsel unterlaufen.

Von der PKV zurück in die GKV
Allerdings muss in die gesetzliche Krankenkasse (GKV) zwingend zurück wechseln, wer mit seinem regelmäßigen Bruttoeinkommen unter die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 59.400,- Euro Jahresbrutto fällt. Die Versicherungspflicht in der GKV tritt dann sofort ein. Das gilt auch im Falle von Arbeitslosigkeit. Allerdings sind dann die Beträge der Altersrückstellung in der privaten Krankenversicherung (PKV), die mit der Zeit angespart wurden, hinfällig. Bei Bedarf können diese jedoch über eine Anwartschaftsversicherung, die die unkomplizierte Rückkehr in die private Krankenversicherung (PKV) zu einem späteren Zeitpunkt gewährleistet, gesichert werden. Erste Anbieter privater Krankenversicherungen bieten nun sogar die vollständige Mitnahme von Altersrückstellungen bei einem PKV Wechsel an. Deshalb lohnt es sich die private Krankenversicherung zu vergleichen.

Krankenversicherung für Studenten
Studierende haben die freie Wahlmöglichkeit. Sie können sich in den ersten drei Monaten nach Beginn des Studiums entweder in der GKV oder privat versichern, sollten aber auf jeden Fall im Vorfeld die private Krankenversicherung vergleichen. Wo sich der Studierende letzendlich versichert bleibt ihm überlassen. Weiterführende Informationen zur Privaten Krankenversicherung (PKV) für Studenten finden sich hier.

Was kostet die private Krankenversicherung im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse?

Während sich die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) am Einkommen der Versicherten orientieren, sind für Personen, die sich privat versichern, eine Vielzahl anderer Faktoren ausschlaggebend. Wer sparen will, sollte bei der privaten Krankenversicherung vergleichen.

Berechnung der Beiträge für die PKV
Unabhängig von den Tarifen ist der Gesundheitszustand mindestens der letzten 5 Jahre und das Alter bei Eintritt in die private Krankenversicherung ausschlaggebend für die Beitragshöhe der Tarife. Einen Zuschlag auf die Versicherungsprämie muss in Kauf nehmen, wer unter chronischen Erkrankungen leidet und sich privat versichern will. Dennoch ist es sinnvoll, die private Krankenversicherung zu vergleichen, denn die Aufschläge sind meistens überschaubar.

Wer sich privat versichern will, kann zudem seine Beitragshöhe mitbestimmen, indem er Tarifmerkmale zu- oder abwählen, eine Selbstbeteiligung vereinbart und vor allem die Leistungen in der privaten Krankenversicherung vergleicht. Beispielsweise kosten Komfortleistung wie Chefarztbehandlung oder das Einzelzimmer im Krankenhaus extra, großzügige Regelungen zum Krankengeld oder eine umfassende Finanzierung von Leistungen zum Zahnersatz wirken sich ebenfalls auf den Versicherungsbeitrag aus. Empfehlenswert ist es daher, die private Krankenversicherung zu vergleichen, indem Leistungen und Kosten bei verschiedenen Anbietern und unterschiedlichen Tarifmerkmalen gegenübergestellt werden.

Unisex-Tarifwelt seit dem 21.12.2012
Das Geschlecht ist übrigens nicht mehr ausschlaggebend für den Beitrag in der privaten Krankenversicherung. Die Versicherer wurden durch ein Gerichtsurteil gezwungen, die statistisch gesehen längere Lebenserwartung von Frauen, die sich privat versichern, nicht in ihren Kalkulationen zu berücksichtigen. Daher bieten alle Versicherer inzwischen ausschließlich Unisex-Tarife an. Somit werden Frauen, die ab dem 21.12.2012 privat versichert sind, nicht länger benachteiligt. Für Frauen, die bereits zuvor schon privat versichert waren, besteht ein gesetzlich verankertes Tarifwechselrecht gemäß §204 VVG in die Unisex-Tarifwelt. Mit über 5.000 unterschiedlichen Tarifen lohnt es sich die private Krankenversicherung zu vergleichen.

Tarife und Leistungsumfang in der privaten Krankenversicherung

Wer bei der privaten Krankenversicherung vergleicht wird feststellen, dass die Versicherungsgesellschaften ein umfassendes Angebot an Tarifmerkmalen anbieten, die auch in einem Baukastensystem (Basis-, Komfortleistung und Premiumleistung) individuell zusammengestellt werden können. Wer privat versichert ist, stellt sich so seinen individuellen Versicherungsschutz zusammen.

Die Palette reicht von einem Basisschutz, der in seinem Leistungsumfang mit dem der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) vergleichbar ist. Darüber hinaus kann umfangreiche weitere Komfortleistung hinzugebucht werden. Im Krankenhaus wären das beispielsweise Einzelzimmer oder Chefarztbehandlung. Beim Zahnarzt können Kosten für Zahnersatz oder moderne Behandlungsmethoden wie Laser abgesichert werden. Auch die Erstattung von alternativen Medizinleistungen wie Heilpraktiker oder Homöopathie können durch die private Krankenversicherung abgedeckt werden.

Anders als bei der GKV, bei der das Leistungsspektrum durch den Gesetzgeber vorgegeben wird, sind vertraglich vereinbarte Leistungen in der privaten Krankenversicherung (PKV) lebenslang garantiert.

Ein umfangreiches Leistungsspektrum in der PKV wie die Komfortleistung schlägt sich natürlich in der Höhe der Versicherungsprämie nieder. Daher ist es sinnvoll, bervor man sich privat versichert, die private Krankenversicherung zu vergleichen.

Private Krankenversicherung im Alter

  • Mehr als 230 Mrd. Euro hat die private Krankenversicherung an Alterungsrückstellungen für ihre Versicherten bereits angespart.
  • Der Beitragsentlastungstarif garantiert eine weitere Reduzierung des Beitrages im Alter.
  • Rentner, die auch im Alter weiterhin entsprechende Einkünfte beziehen, sind mit der privaten Krankenversicherung in der Regel günstiger aufgestellt als mit der gesetzlichen Krankenkasse.


Gerade für ältere Versicherte sind die Leistungen der Krankenkasse besonders wichtig, denn wer älter wird, ist immer öfter auf medizinische Leistungen angewiesen. Damit die Beiträge für die PKV im Alter nicht zu hoch werden, haben die privaten Versicherer zahlreiche Vorkehrungen getroffen und in ihre Tarifsysteme implementiert.

Alterungsrückstellungen in der PKV
Jüngere Versicherte, so ist es seit dem Jahr 2000 gesetzlich verankert, zahlen während ihrer Vertragslaufzeit grundsätzlich von vornherein höhere Beiträge als es tatsächlich notwendig wäre, um die höheren Gesundheitskosten im Alter mitzufinanzieren. Darüber hinaus bilden die Versicherungsgesellschaften aus den Beiträgen ihrer Versicherten Alterungsrückstellungen. Deren Höhe beträgt ca. 30 Prozent und wird garantiert mit mindestens 2,75 Prozent zzgl. Überschüsse verzinst. Die durchschnittliche Nettoverzingung der Alterungsrückstellungen bei allen Anbietern privater Krankenversicherungen betrug im Jahr 2017 3,5 Prozent. Derzeit haben die Versicherungsunternehmen auf diese Art rund 230 Milliarden Euro an Alterungsrückstellungen angespart, von denen ältere Versicherte profitieren.

Basistarif in der PKV seit 2009
Im Jahr 2009 hat der Gesetzgeber zudem eine weitere Sicherung eingeführt. Die privaten Krankenkassen sind seitdem verpflichtet, einen Basistarif anzubieten, der in seinen Leistungen mit der gesetzlichen Krankenkasse vergleichbar ist und nicht mehr kosten darf als die gesetzliche Krankenversicherung. Damit bleibt auch für privat Versicherte im hohen Alter das Risiko steigender Kosten für die Krankenversicherung beherrschbar und überschaubar. Den Basistarif zu wählen, sollte für privat Versicherte die letzte Notlösung sein. Meistens hilft es schon einen Tarifwechsel gemäß §204 VVG zu wählen und so bei gleichbleibenden Versicherungsleistungen deutlich Monatsprämie einzusparen.

Weiterführende Informationen zum Thema "Private Krankenversicherung im Alter" finden sich hier.

Beitragsrückerstattung in der privaten Krankenversicherung

  • Bis zu 6 volle Monatsbeiträge Rückerstattung
  • Vorsorgeuntersuchungen, Zahnprophylaxe und Schutzimpfungen beeinflussen die Rückerstattung in vielen Tarifen nicht.

Wer die Tarife der privaten Krankenversicherung vergleicht, sollte dem Thema Beitragsrückerstattung etwas Aufmerksamkeit widmen. Ähnlich wie bei der Autoversicherung, die Rabatte bei schadenfreien Zeiten gewährt, erstatten auch viele Krankenversicherer einen Teil der geleisteten Beiträge zurück, sofern innerhalb eines Jahres keine Leistungen der Krankenversicherung in Anspruch genommen wurden. Im Einzelfall kann die Rückerstattung bis zu 50 Prozent des Jahresbeitrages betragen. Dabei beeinflussen Vorsorgeuntersuchungen, Prophylaxe beim Zahnarzt oder auch Schutzimpfungen in einigen dieser Tarife die Beitragsrückerstattung nicht. Wer sich also privat versichert hat und selten krank ist, kann seinen Jahresurlaub über die Beitragsrückerstattung finanzieren und muss auf Vorsorge nicht verzichten. Neben der Nichtberücksichtigung von Vorsorgeuntersuchungen bzgl. der Beitragsrückerstattung gibt es auch Tarife, die grundsätzlich den Bereich stationär ausklammern. Denn bei einem stationären Aufenthalt rechnet das Krankenhaus direkt mit der PKV ab. So hat man nicht die Möglichkeit zu wählen, ob man die Krankenhausrechnung aus eigener Tasche bezahlt, und dafür die Beitragsrückerstattung mitnimmt. Bei den Tarifen, bei denen sich neben den Vorsorgeuntersuchungen auch der Bereich stationär nicht negativ auf die Beitragsrückerstattung auswirkt, ist dies aber grundsätzlich der Fall. Bei dieser Tarifvielfalt sollte man in jedem Fall die private Krankenversicherung vergleichen.

Welche Punkte sollte man bei der Auswahl der geeigneten privaten Krankenversicherung beachten?

  • Finanzkraft und Sicherheit
  • Service und Kulanz
  • Neugeschäftszahlen und Wachstum
  • Historie und Erfahrung
  • Tarifvielfalt

Wer die private Krankenversicherung vergleicht und dabei solide vorgehen will, beachtet allerdings nicht nur die Tarifleistungen und die Preise, sondern recherchiert auch zu den verschiedenen Versicherungsanbietern. Portale im Internet wie hier auf pkv-vergleichstest.de geben einen guten Überblick, um die private Krankenversicherung zu vergleichen und nehmen viel Arbeit ab.

Um die private Krankenversicherung zu vergleichen, sollte zum Beispiel die Finanzkraft der Versicherungsgesellschaft betrachtet werden. Die Quoten von Eigenkapital und Rückstellungen geben gute Hinweise darauf, wie es um die Finanzen einer Versicherung bestellt ist. Ob ein Versicherungsunternehmen solide ist, zeigt sich darüber hinaus auch an der Größe des Kundenstammes und an dessen Wachstum. Viele zufriedene Kunden deuten auf eine gute Geschäftslage und eine gute Geschäftspraxis hin.

Auch Erfahrungswerte im Hinblick auf Service, Kontaktmöglichkeiten und Kulanz sollten herangezogen werden, wenn man die private Krankenversicherung vergleicht. Denn schließlich sollte die Beziehung zwischen Kunde und Versicherung gerade im Falle einer Krankheit unkompliziert verlaufen. In diesem Zusammenhang ist auch ein Blick auf die Tarifstruktur hilfreich: Sind viele sinnvolle Tarifmodelle verfügbar, profitiert man als Versicherter nicht nur von der Auswahl und einem individuell zugeschnittenen Versicherungsschutz. Ein breit gefächertes Tarifangebot deutet ebenfalls auf ein gut geführtes Unternehmen hin. Auch hier helfen Online-Portale dabei, private Krankenversicherungen zu vergleichen.

Schließlich kann ein Blick zurück in die Vergangenheit aufschlussreich dabei sein, die private Krankenversicherung zu vergleichen. Die PKV gibt es in Deutschland bereits seit dem Jahr 1843. Wenn ein Unternehmen für eine lange Zeit am Markt aktiv ist, hat es sich mit Sicherheit einen großen Stamm zufriedener Kunden aufgebaut. Das ist ein positiver Indikator, denn bei vielen Versicherten verteilen sich die Risiken für die Gesellschaft, sodass die Wahrscheinlichkeit niedriger ist, dass das Unternehmen und damit Ihre Krankenversicherung in Schieflage geraten.

Häufige Irrtümer bzgl. der privaten Krankenversicherung

Wer sich privat versichern will und die private Krankenversicherung vergleicht, ist oftmals mit Mythen rund um das Thema PKV konfrontiert. Dazu gehört beispielsweise die Behauptung, dass die private Krankenversicherung (PKV) im Alter unbezahlbar sei. Mit der Realität hat das wenig zu tun, denn durch die Alterungsrückstellungen bleibt die PKV auch im Alter bezahlbar und wird oft sogar noch günstiger.

Überhaupt sind die Kosten das Thema mit der größten Legendenbildung. Zwar wird oft behauptet, nur Besserverdienende können sich privat versichern. Auch das ist ein Irrtum, denn die PKV ist nicht zwingend teurer, sondern je nach Einkommen oftmals sogar preiswerter als die gesetzliche Krankenversicherung. Wer zudem die Tarife bei der privaten Krankenversicherung vergleicht, kann schnell hunderte Euro Jahr für Jahr sparen.

Das gilt übrigens nicht nur für Alleinstehende: Der maximale Beitrag liegt derzeit in der gesetzlichen Krankenversicherung bei über 800,- Euro. Auch bei Familien mit Kindern lohnt es sich, die Angebote der privaten Krankenversicherung zu vergleichen, um bessere Leistungen bei geringen Kosten zu erhalten.

Übrigens erhöhen sich die Tarife in der PKV anders als bei der KFZ-Versicherung nicht automatisch, wenn es zu zahlreichen Versicherungsfällen kommt. Der Tarif wird nämlich dann festgelegt, wenn sich ein Kunde entscheidet, sich privat zu versichern. Die Verträge berücksichtigen das Alter und mögliche Vorerkrankungen bereits. Darüber hinaus sind die Tarife festgeschrieben und ändern sich jenseits normaler Tarifanpassungen nicht aufgrund von Krankheit.

Eine weiter beliebte Behauptung ist, dass Kunden, die sich privat versichern, die Arztrechnungen vorstrecken müssen. In der Realität kommt das praktisch nicht vor. Zwar stellt der Arzt eine Rechnung aus, die der Versicherte innerhalb von 4 Wochen begleichen muss. Allerdings erstatten die meisten Versicherungen die Kosten so schnell, dass der Versicherte das Geld einfach weiterleiten kann.

Welche Versicherungsleistungen sollte man bei der Auswahl einer geeigneten privaten Krankenversicherung unbedingt beachten?

  • Erstattung mindestens bis zum Höchstsatz (3,5) der Gebührenordnung für Ärzte / Zahnärzte (GOÄ / GOZ)
  • Summenbegrenzungen bei Zahnleistungen (Zahnstaffel)
  • Versteckte Eigenbeteiligungen im Kleingedruckten
  • Hilfsmittelkatalog
  • Fehlende Versicherungsleistungen

Arzthonorar im Rahmen der GOÄ / GOZ
Bei tausenden von Tarifen mag es schwierig erscheinen, den Überblick zu behalten, wenn es darum geht, die private Krankenversicherung zu vergleichen. Dabei ist es gar nicht so schwer. Bei vielen Tarifbestandteilen ist es eher eine Frage der persönlichen Vorlieben. Allerdings gibt es einige Leistungen, die immer gebucht werden sollten, sofern man privat versichert ist. Dazu gehört die Erstattung der Leistungen mindestens bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung (GOÄ / GOZ). Anhand der Gebührenordnung für Ärzte bzw. Zahnärzte (GOÄ / GOZ) errechnet sich das Arzthonorar, sofern man privat versichert ist. Leistet die Versicherung das nicht, bleibt man womöglich auf einem Teil des Arzthonorar sitzen, wenn der Tarif vorsieht, statt des 3,5-fachen beispielsweise nur den 2,3-fachen Satz der GOÄ / GOZ zu bezahlen. Bei den Sätzen der GOÄ /GOZ unterscheidet man zwischen dem Regelsatz (1,8), dem Regelhöchstsatz (2,3) und dem Höchstsatz der Gebührenordnung für Ärzte bzw. Zahnärzte (GOÄ / GOZ). Allgemeinmediziner rechnen ihr Arzthonorar in der Regel mit dem 1,8 fachen bis zum 2,3 fachen Satz der GOÄ / GOZ ab. Fach- und Zahnärzte berechnen ihr Arzthonorar meist zwischen dem 2,3 fachen bis zum 3,5 fachen Satz der GOÄ / GOZ. Bei besonders komplizierten Behandlungen bzw. Operationen, gerade bei stationären Aufenthalten, kann das Arzthonorar mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Patienten den 3,5 fachen Satz der (GOÄ / GOZ) überschreiten. Gerade auf ihrem Fachgebiet besonders anerkannte Ärzte, sogenannte Koryphäen, rechnen ihr Arzthonorar nur auf Honorarbasis ab. Dieses Arzthonorar übersteigt den Höchstsatz der GOÄ / GOZ dann oftmals deutlich. Nur ausgewählte Tarife von einzelnen Anbietern privater Krankenversicherungen bieten eine 100%ige Kostenübernahme des Arzthonorar außerhalb der Gebührenordnung (GOÄ / GOZ) an. Hier lohnt es sich die private Krankenversicherung zu vergleichen.

Selbstbeteiligungen und Summenbegrenzungen wie die Zahnstaffel
Auch Summenbegrenzungen, wie im Zahnbereich eine eventuelle Zahnstaffel, und Selbstbeteiligungen müssen beachtet werden, wenn man die private Krankenversicherung vergleicht. Solche Klauseln begrenzen insbesondere bei Zahnersatz das Kostenrisiko für die Versicherungen. Üblich sind Regelungen, nach denen Zahnersatz in den ersten Jahren der Laufzeit nur teilweise innerhalb der Summenbegrenzungen einer Zahnstaffel und nach einer gewissen Anzahl von Versicherungsjahren ohne Begrenzung zu einem gewissen Satz – beispielsweise zwischen 70 bis 90 Prozent – erstattet wird. Ganz wenige private Krankenversicherungen verzichten bereits als Komfortleistung ab Beginn auf eine Zahnstaffel. Selbstbeteiligungen können je nach Tarif in den Bereichen ambulant, stationär und Zahn vereinbart werden. Für diese Beträge muss der Versicherte in den jeweiligen Bereichen selbst einstehen, erhält im Gegenzug jedoch auch einen günstigeren Tarif. Eine Selbstbeteiligung bezieht sich niemals auf einen Arztbesuch, sondern immer auf die Gesamtkosten in einem Kalenderjahr. Gerade für junge Selbständige lohnen sich Selbstbeteiligungen. Dadruch spart man jedes Jahr bares Geld, sofern man die Krankenversicherung nicht in Anspruch nimmt. Und auch wenn man die Krankenversicherung mal benötigt und Arztrechnungen einreicht, zahlt man nicht mehr wie bei einem Tarif ohne Selbstbeteiligung. Für Arbeitnehmer sind Selbstbeteiligungen in der Regel unattraktiv. Denn den monatlichen Zahlbeitrag bezuschusst der Arbeitgeber bis zu einer gewissen Grenze zu 50%. Eine Selbstbeteiligung muss der Arbeitnehmer dagegen zu 100% alleine finanzieren. Wer die private Krankenversicherung vergleicht, muss aber auf jeden Fall beachten, wie hoch Selbstbeteiligungen und Summenbegrenzungen (Zahnstaffel) sind oder ob einzelne Leistungen komplett ausgeschlossen werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.

Summenbegrezungen und versteckte Selbstbeteiligungen in den Bereichen ambulant und stationär
Im Bereich ambulant ist der Hilfsmittelkatalog ein weiterer wichtiger Faktor. Ein geschlossener Hilfsmittelkatalog listet ausschließlich von vornherein fest definierte Hilfsmittel wie Hörgeräte, Rollstühle etc. auf, die erstattet werden. Damit sind neue Erfindungen im Bereich der ambulanten Hilfsmittel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Ein offener Hilfsmittelkatalog berücksichtigt dagegen explizit solche neuen Erfindungen im Bereich Hilfsmittel ambulant und sollte daher unbedingt mit einbezogen werden, wenn man die private Krankenversicherung vergleicht. Ambulant ist zudem darauf zu achten, ob im Tarif ein sogenanntes Heilmittelverzeichnis hinterlegt ist. Ein Heilmittelverzeichnis (ambulant) definiert die erstattungsfähigen Kosten für sämtliche ambulante Heilmittel wie Krankengymnastik, Massagen, Fango etc. Bei einzelnen Anbietern privater Krankenversicherungen PKV sind die erstattungsfähigen Kosten für ambulante Heilmittel deutlich zu gering. Das führt wiederum zu versteckten Eigenanteilen im Bereich ambulant. Dazu zählt auch das Heilmittelverzeichnis gemäß Bundesbeihilfeverordnung für Beamte. Die genannten Erstattungsbeträge sind äußerst knapp kalkuliert.

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