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Seit dem Jahr 2000 ist die Bildung von Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben. 10% des Tarifbeitrages müssen mindestens bei jeder privaten Krankenversicherung als Altersrückstellung für die Versicherten angespart werden.
Unter ambulante Leistungen fallen alle medizinischen Leistungen bis auf die stationären und zahnärztlichen Behandlungen. Vorsorgeuntersuchungen, Behandlungen durch Alleinmediziner und Fachärzte, Medikamente, Physiotherapie, Hilfsmittel, alternative Heilmethoden und Naturheilverfahren, Heilpraktiker, Schutzimpfungen, Psychotherapie, ambulante Transportkosten und ambulante Kuren gehören zu den ambulanten Leistungen.
Transportkosten, die auf dem Weg zum Arzt oder Krankenhaus entstehen. Sofern sich an die Behandlung im Krankenhaus eine Übernachtung anschließt, handelt es sich um stationäre Transportkosten.
Vor der Aufnahme in eine private Krankenversicherung müssen die Gesundheitsfragen im Antrag wahrheitsgemäß beantwortet werden. Verschweigt man im Zuge dieser Fragen absichtlich Angaben zu seinem Gesundheitszustand hat die private Krankenversicherung bei Kenntnisnahme die Möglichkeit wegen arglistiger Täuschung vom Vertrag zurückzutreten.
Für einen gewissen monatlichen Beitrag kann man seinen Gesundheitszustand und sein Eintrittsalter bei einer privaten Krankenversicherung einfrieren lassen. So hat man in der Folge jederzeit die Möglichkeit ohne erneute Gesundheitsprüfung in die private Krankenversicherung zu wechseln.
Der Arbeitgeberzuschuss beträgt 50% des Krankenversicherungsbeitrages in der privaten Krankenversicherung, jedoch maximal 309,34 EUR monatlich zzgl. der Hälfte des Beitrages zur Pflegepflichtversicherung. Beamte haben in der Regel einen Beihilfeanspruch zwischen 50% bis 70%. Kinder von Beamten sogar 80%. Somit müssen Beamte nur den restlichen Anteil privat versichern.
Mit Einführung des Bürgerentlastungsgesetzes im Jahr 2009 wurde die private Krankenversicherung vom Gesetzgeber dazu verpflichtet einen Basistarif einzuführen. Der Basistarif ist von seinen Leistungen her identisch mit denen in der gesetzlichen Krankenkasse. Auch der zu zahlende Beitrag ist niemals höher wie bei der gesetzlichen Versicherung.
Aufgrund der fortlaufenden Inflation und des medizinischen Fortschritts sind private Krankenversicherungen in gewissen Abständen dazu gezwungen, die Beiträge ihrer Tarife anzupassen.
Die Beitragsbemessungsgrenze bezieht sich auf den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenkasse sowie den maximalen Arbeitgeberzuschuss zur Kranken- und Pflegepflichtversicherung. Jährlich wird die Beitragsbemessungsgrenze vom Gesetzgeber neu veranlagt. Im Jahr 2016 liegt sie jährlich bei 50.850,- Euro.
Mit einem zusätzlichen monatlichen Beitrag haben privat Versicherte die Möglichkeit schon heute eine garantierte Beitragsreduzierung im Alter zu vereinbaren. Besonders für Angestellte lohnt sich dieser Tarif, da der Arbeitgeber den zu zahlenden Beitrag bis zur Höchstgrenze mit 50% bezuschusst.
Gesundheitsbewusstes Verhalten wird in der privaten Krankenversicherung belohnt. So gibt es in vielen Tarifen am Jahresende bares Geld zurück, sofern nur wenige oder gar keine Versicherungsleistungen beansprucht wurden.
Die Höhe des zu zahlenden Beitrags in der privaten Krankenversicherung bemisst sich maßgeblich am Eintrittsalter. Hier gilt die Faustformel: Je jünger desto günstiger.
Sofern privatärztliche Wahlleistungen mit Ein- oder Zweibettzimmer in einem Tarif vereinbart wurden und diese während eines Krankenhausaufenthaltes nicht in Anspruch genommen wurden, erhält der Versicherte eine im Vorfeld vereinbarte Entschädigungszahlung pro Tag.
Beamte, die einem besonders hohen beruflichen Risiko ausgesetzt sind haben Anspruch auf freie Heilfürsorge. Dazu gehören Beamte der Berufsfeuerwehr, Beamte der Bundes- und Landespolizei, Justizvollzugsbeamte und Berufssoldaten.
Bei privat Versicherten rechnen deutsche Ärzte ihre Leistungen nach der Gebührenordnung ab. Allgemeinmediziner verwenden meistens den Regelsatz (1,8fach) bis hin zum Regelhöchstsatz (2,3fach). Fach- und Zahnärzte rechnen ihre Behandlungen meist zwischen dem Regelhöchstsatz (2,3fach) und dem Höchstsatz (3,5fach) der Gebührenordnung ab. Darüber hinaus hat grundsätzlich jeder Arzt auch die Möglichkeit mit einem Patienten eine individuelle Honorarvereinbarung zu schließen.
Hierbei handelt es sich um Krankenhäuser mit angeschlossenem Reha-Zentrum.
Von Heilmitteln spricht man bei Behandlungen durch Physiotherapeuten. Es handelt sich also um Krankengymnastik, Massagen, Fango etc.
Gerade vor kostenintensiven Zahnersatzmaßnahmen verlangen private Krankenversicherungen einen Kostenvoranschlag des Zahnarztes. Kommt der Versicherte diesem nicht nach, kann die private Krankenversicherung den Erstattungsanspruch auf 50% kürzen.
Darunter fallen Sehhilfen, Hörgeräte, Gehhilfen, Krankenfahrstühle bis hin zu Körperersatzstücken und Kunstgliedern.
Während eines Krankenhausaufenthaltes wird für jeden Tag der vereinbarte Tagessatz von der privaten Krankenversicherung an den Versicherten gezahlt.
Das Krankentagegeld dient zur Absicherung des Einkommens bei Arbeitsunfähigkeit. Für Selbständige und Freiberufler ist es bereits ab dem 8. Tag möglich zu beziehen. Für Arbeitnehmer frühestens ab der 6. Woche, denn die ersten 42 Tage erhalten sie 100% Lohnfortzahlung.
Für jeden Tag des Kuraufenthaltes bekommt der Versicherte von der privaten Krankenversicherung den vereinbarten Tagessatz gezahlt.
Die Unterbringung auf der Privatstation im Krankenhaus sowie die freie Arztwahl fallen unter die privatärztlichen Wahlleistungen.
Mit einer festen jährlichen Selbstbeteiligung haben vor allem Selbständige und Freiberufler die Möglichkeit ihren zu zahlenden Beitrag von vornherein zu reduzieren.
Diese gilt insbesondere für Arbeitnehmer. Liegt das jährliche Bruttoeinkommen oberhalb dieser Grenze, ist grundsätzlich die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung möglich. Zu beachten ist allerdings, dass nur regelmäßig wiederkehrende Einkünfte auf das Bruttoeinkommen angerechnet werden. Auch Einkünfte aus einem Nebenverdienst werden nicht angerechnet.
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