Private Krankenversicherung für Studenten:
  • Studententarife von mehr als 40 Anbietern
  • Attraktive Rückerstattung von Beiträgen
  • Ab 54,- EUR Monatsbeitrag


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Studenten unterliegen in der Kranken- und Pflegeversicherung der in Deutschland geltenden allgemeinen Versicherungspflicht. Zu Beginn des Studiums haben Sie die Wahlmöglichkeit zwischen der gesetzlichen Krankenkasse und der privaten Krankenversicherung.

Krankenversicherung für Studenten: Die wesentlichen Fakten

Studenten haben nach Aufnahme des Studiums drei Monate lang die Wahl, ob sie eine gesetzliche oder private Krankenversicherung bevorzugen. Für die nun folgende Dauer des Studiums sind sie an diese Entscheidung gebunden. Für die Dauer des Studiums ist ein Wechsel von gesetzlich zu privat oder andersrum nicht möglich. Die Entscheidung will also gut überlegt sein. Die genannte Wahlmöglichkeit haben allerdings nicht diejenigen Studenten, die unmittelbar vor dem Studium schon gesetzlich pflichtversichert waren. Das betrifft etwa junge Leute, die vor dem Studium eine Berufsausbildung absolviert haben. Sie müssen für die gesamte Studiendauer in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben.

Beitragsfreie Familienversicherung

Viele Studenten, die jünger sind als 25, sind mit Studienbeginn noch beitragsfrei bei ihren Eltern mitversichert. Die gesetzliche Krankenkasse bietet diese kostenfreie Familienversicherung an. Hier können Studenten beitragsfrei bis zum 25. Geburtstag versichert bleiben. Einzige Voraussetzung: Sie dürfen bei einem Nebenjob monatlich maximal 450 Euro hinzuverdienen. Wer mehr verdient, zahlt für die Krankenkasse auch deutlich mehr, denn er gerät dann in die Sozialversicherungspflicht oder in die freiwillige Mitgliedschaft der gesetzlichen Krankenkasse.


Studententarif in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV)

Nach dem 25. Geburtstag verlangt die gesetzliche Krankenkasse von Studenten eine eigene Versicherung, die inklusive Pflegeversicherung monatlich 91 Euro kostet. Diese Kosten steigen nochmals deutlich ab dem vollendeten 30. Lebensjahr oder ab dem 14. Fachsemester. In den ersten sechs Monaten zahlen die Studenten dann einen vergünstigten “Examenstarif“, er beträgt monatlich rund 140 Euro. Wer danach noch nicht das Studium beendet hat, bleibt freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versichert. Diese freiwillige Mitgliedschaft gilt auch für die Dauer einer Promotion. Hierfür gibt es keinen Studententarif der gesetzlichen Krankenkasse.

Studententarife der Privaten Krankenversicherung (PKV)

Die private Krankenversicherung bietet für Studenten spezielle Studententarife mit sehr guten Versicherungsleistungen und günstigen Beiträgen an. Das geht schon bei monatlich 54,- Euro los und ist von keinem Einkommen abhängig. Die Studenten können also unbegrenzt hinzuverdienen, ohne dass sich am Beitrag etwas ändert. Der Monatsbeitrag der PKV ist zudem so kalkuliert, dass es über die komplette Studiendauer keine Änderung gibt. Wenn das Studium endet und der Absolvent eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt, gelangt er bei einem Verdienst unterhalb der Versicherungspflichtgrenze (2018: 59.400 Euro) automatisch in die gesetzliche Krankenversicherung. Bei einem Verdienst über dieser Grenze kann er wie jeder Arbeitnehmer zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen.

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Pflichtversicherte Studenten

Studenten sind wie jede in Deutschland lebende Person verpflichtet, eine Kranken- und Pflegeversicherung abzuschließen, wenn sie nicht mehr bei ihren Eltern beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert sind. Diese Versicherungspflicht mit den oben genannten Eckwerten gilt aber nicht für berufsbegleitende Studiengänge. In dualen Studiengängen versichern sich die Studierenden wie Auszubildende einer Berufsausbildung. Das gilt auch für die Urlaubssemester. Wichtig zu wissen: Die Studierenden eines dualen Studiengangs zahlen Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Das gilt seit einiger Zeit für alle dualen Studiengänge, auch für diejenigen, in denen die Berufsausbildung nicht mit einem eigenen Abschluss verbunden ist. In diesen sogenannten praxisintegrierten dualen Studiengängen mussten Studenten noch vor einigen Jahren nur (wie alle sonstigen Studenten) die studentische Kranken- und Pflegeversicherung abschließen. 2011 folgte dann eine gesetzliche Neuregelung, welche die BT-Drs. 17/6764 auf Seite 19 sinngemäß so begründet: Die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis im dualen Studiengang führt in der Regel zu einer Vergütung durch den Arbeitgeber. Daher sind diese Studierenden sozialversicherungsrechtlich wie Auszubildende zu behandeln, denn die wirtschaftliche Stellung dieser beiden Gruppen ist vergleichbar. Ab 325 Euro Arbeitsentgelt müssen die Studenten schon die Hälfte der Beiträge zahlen, darunter übernimmt sie der Arbeitgeber allein.
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