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Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen und nicht über eine Krankenhauszusatzversicherung verfügen, werden sehr unmittelbar mit den Folgen der diversen Gesundheitsreformen konfrontiert: Zwar ist das Niveau der Versorgung in Krankenhäusern in Deutschland sehr gut. Aber Kassenpatienten müssen sich darauf einstellen, im Mehrbettzimmer untergebracht zu werden und als Behandler einen Assistenzarzt vorzufinden, der gerade frisch von der Hochschule gekommen ist und womöglich eine zwölfstündige Bereitschaftsschicht hinter sich hat. Die ohnehin unangenehme Erfahrung eines Krankenhausaufenthaltes kann sich für Kassenpatienten damit schnell zu einem Albtraum entwickeln. 


Ein Recht auf einen festen ärztlichen Ansprechpartner oder gar auf Behandlung durch den Chefarzt haben gesetzlich Versicherte aber nicht. In der Regel betreuen diejenigen Ärzte den Patienten, die gerade Dienst haben. Die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer ist ebenfalls nicht garantiert. Meistens liegen Kassenpatienten im Mehrbettzimmer. (Quelle: Stiftung Warentest "Krankenhauszusatzversicherung")

Mit einer privaten Krankenhauszusatzversicherung können Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen einen Versicherungsschutz und damit ein Leistungsspektrum erhalten, das dem der privat versicherten ebenbürtig ist. Die Krankenhauszusatzversicherung deckt verschiedene Leistungstypen ab: Aus medizinischer Sicht sind die privatärztlichen Wahlleistungen und die Erstattung von Leistungen über dem Höchstsatz der Gebührenordnung der Ärzte am wichtigsten. Die privatärztlichen Wahlleistungen werden oft auch als Chefarztbehandlung beschrieben, jedoch ist diese Bezeichnung irreführend. Es geht nämlich hierbei nicht darum, sich zwingend vom Chefarzt behandeln zu lassen. Vielmehr haben dank der Krankenhauszusatzversicherung auch Kassenpatienten die freie Arztwahl zwischen Assistenz-, Ober- und Chefärzten und damit auch den Zugang zu renommierten Spezialisten. Viele Tarife decken auch die Kosten für Belegärzte ab. Das sind niedergelassene Ärzte, die im Krankenhaus als ausgewiesene Spezialisten bestimmte Behandlungen oder Operationen durchführen. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, dass die Krankenhauszusatzversicherung Leistungen über den Höchstsatz der Gebührenordnung hinaus übernimmt. Gerade Spezialisten wie Orthopäden oder Kardiologen berechnen gerne höhere Sätze, die von der gesetzlichen Krankenkasse gar nicht übernommen werden. Wer nicht auf die Behandlung durch einen solchen Spezialisten verzichten will, braucht die Krankenhauszusatzversicherung – oder muss tausende Euro aus eigener Tasche zahlen.


Ein besonderes Komfortmerkmal ist die Erstattung für Ein- oder Zweibettzimmer durch die Krankenhauszusatzversicherung. Aus medizinischer Sicht ist ein Einzelzimmer im Krankenhaus womöglich nicht zwingend notwendig. Ein ruhiges und modern ausgestattetes Umfeld auf der Privatstation mit ausreichend Privatsphäre sind einer raschen Genesung dennoch dienlich und für viele Patienten ein wichtiger Leistungsbaustein. Die Krankenhauszusatzversicherung trägt die Kosten für Ein- und Zweibettzimmer auf der Privatstation, die ansonsten zwischen 50 und 100 Euro pro Tag liegen und ohne Krankenhauszusatzversicherung vom Patienten aus eigener Tasche getragen werden müssten.

Patienten, die über eine private Krankenhauszusatzversicherung können sich das Krankenhaus, in dem sie sich behandeln lassen wollen, selbst aussuchen. Allerdings gehen die meisten Versicherer davon aus, dass sich Patienten in einem »normalen« Krankenhaus und nicht in einer Privatklinik behandeln lassen. Wer eine Privatklinik aufsuchen möchte, sollte daher vorab mit dem Anbieter seiner Krankenhauszusatzversicherung klären, ob Behandlungen in einer Privatklinik erstattet werden.

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