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Stark steigende Beiträge im Alter – davor haben viele privat Versicherte Angst. Ist die Sorge berechtigt?

Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung

Bereits im Jahr 2000 hat der Gesetzgeber die Anbieter privater Krankenversicherungen zur Bildung von Altersrückstellungen verpflichtet: Mindestens 10% (Gesetzlicher Zuschlag) des Tarifbeitrages müssen seitdem zusätzlich angespart und mit einem garantierten Zinssatz von 2,25% p. a. zzgl. der Überschüsse vergütet werden. Darüber hinaus bilden die meisten privaten Krankenversicherer weitere Rückstellungen bis zu 50% des monatlichen Zahlbeitrages. So hat die private Krankenversicherung bis heute 250 Milliarden Euro an Rückstellungen für ihre Versicherten bereits angespart. Das entspricht 9 Jahresausgaben. Und dieser Betrag steigt Jahr für Jahr kontinuierlich weiter an. 

Während des Erwerbslebens mehr zahlen, um im Rentenalter einen überschaubaren Beitrag langfristig finanzieren zu können – das ist das Ziel der Bildung von Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung. Zum Großteil werden die Rückstellungen zur Finanzierung erhöhter Krankheitskosten, insbesondere bei alten Menschen, verwendet. Sofern das 80. Lebensjahr erreicht wird, hat der privat Versicherte Anspruch auf eine garantierte Beitragssenkung unter Verwendung der bis dahin nicht verbrauchten Altersrückstellungen.

Private Krankenversicherung: Garantierte Beitragssenkung im Alter

Heute sind die Tarife in der privaten Krankenversicherung so kalkuliert, dass sie theoretisch über die gesamte Vertragslaufzeit konstant bleiben. Mit Vollendung des 60. Lebensjahres entfällt der 10%ige gesetzliche Zuschlag. Es wird also garantiert günstiger. Wer zusätzlich mit Renteneintritt nur noch eine minimale Prämie für die private Krankenversicherung zahlen möchte, für den empfiehlt sich die frühzeitige Absicherung über den Zusatzbaustein der garantierten Beitragssenkung ab Alter 65. Gerade für Arbeitnehmer ist diese Komponente lukrativ, denn der Arbeitgeber übernimmt bis zu einer gewissen Grenze 50% der anfallenden Prämie. Die Höhe der garantierten Beitragssenkung ist frei wählbar, je nach Anbieter bis zu 100% des Krankenversicherungsbeitrages. So hat man als privat Versicherter das gute Gefühl, die Beiträge zur privaten Krankenversicherung auch langfristig im hohen Alter finanzieren zu können.

PKV im Alter

Basis- und Standardtarif der privaten Krankenversicherung

2009 wurde im Zuge der Einführung der allgemeinen Versicherungspflicht der Basistarif der privaten Krankenversicherung etabliert. Der Basistarif beinhaltet dieselben Leistungen und den gleichen Beitrag wie die gesetzliche Krankenkasse. Mit dem Basistarif haben privat Versicherte die Garantie, niemals schlechter wie ein gesetzlich Versicherter gestellt zu sein. 

Der Standardtarif existiert schon länger und steht ausschließlich privat Versicherten offen, die bereits zum Stichtag 01.01.2009 privat versichert gewesen und zudem älter als 55 Jahre sind. Der Standardtarif beinhaltet wie der Basistarif die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse. Für Medikament, Heil- und Hilfsmittel besteht eine Selbstbeteiligung von 306,- EUR im Jahr. Der Beitrag im Standardtarif darf maximal den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenkasse betragen. Aufgrund der Anrechnung der Altersrückstellungen beim Wechsel in den Standardtarif fällt der Beitrag in der Regel deutlich günstiger aus.
 
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