Private Krankenversicherung Tarifwechsel:
  • Jederzeit ohne Fristen möglich
  • Kein Verlust von Altersrückstellungen
  • Keine Gesundheitsprüfung erforderlich


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Der PKV-Tarifwechsel: Nur nach eingehender Beratung

Wenn Ihre Versicherungsbeiträge in der privaten Krankenversicherung zu teuer werden, kann ein Tarifwechsel innerhalb der Versicherungsgesellschaft eine Lösung sein. Bei einem Private Krankenversicherung Tarifwechsel wechselt man in einen Tarif mit günstigeren Beiträgen. Mögliche Erschwernisse eines Versicherungs-Wechsels, wie zum Beispiel eine erneute Gesundheitsprüfung, muss man nicht in Kauf nehmen.

Um Kosten zu sparen, empfiehlt es sich daher am ehesten, innerhalb der eigenen Gesellschaft auf einen gleichwertigen, aber preiswerteren Tarif umzusteigen. Dabei bleiben die Finanzpolster der Vorjahre erhalten; eine Gesundheitsprüfung ist nicht erforderlich. (Quelle: Focus Money 02/2012)

Die Vorteile des PKV-Tarifwechsels im Überblick

Ein Private Krankenversicherung Tarifwechsel hat in der Regel folgende Vorzüge für den Versicherten:
  • Es ist kein Wechsel der Versicherung erforderlich.
  • Es muss keine Gesundheitsprüfung durchgeführt werden.
  • Die Beitragsersparnis kann pro Jahr zwischen 1.200 Euro und 6.000 Euro ausmachen.
  • Die Versicherungsleistungen sind mindestens identisch oder besser.
  • Der Tarifwechsel ist in jedem Alter möglich.
  • Gebildete Altersrückstellungen gehen nicht verloren.
  • Der Ansprechpartner beim Versicherer bleibt unverändert.
  • Ein Tarifwechsel darf ohne Begründung durchgeführt werden. 

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Beim PKV-Tarifwechsel wird man nur den private Krankenversicherung Tarif wechseln und bei dem bisherigen Versicherer unter Vertrag bleiben. Der Versicherte kann seinen Private Krankenversicherung Tarif wechseln, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung durchzuführen und ohne Leistungen zu verlieren. Bei identischen Leistungen lassen sich die Beiträge dadurch um bis zu 50 Prozent reduzieren. Manchmal sind durch einen Private Krankenversicherung Tarifwechsel sogar attraktivere Leistungen zu verhandeln als im alten Tarif.



Geschlossene Tarife verursachen Beitragssteigerungen

Steigende Versicherungsprämien sind in einzelnen Tarifen ein Problem. Vereinfacht gesagt müssen Tarife, die aufgrund der Struktur der Versicherten nicht mehr wirtschaftlich zu halten sind, für den Verkauf geschlossen werden. Damit können auch keine jungen und gesunden Versicherten mehr unter Vertrag genommen werden, denn die geschlossenen Tarife stehen jungen Neukunden nicht mehr zur Verfügung. Die in dem Tarif versicherten Bestandskunden werden allerdings immer älter und verursachen zunehmend steigende Arzt- und Behandlungskosten, die alle Versicherten durch höhere Beiträge bezahlen müssen. So entsteht eine Spirale, bis die Beiträge für die Versicherten nicht mehr tragbar sind.

Oft gibt es günstigere Tarife mit gleichem oder vergleichbarem Leistungsumfang. (Quelle: Focus Money 03/2016)

Ein Profi hilft beim Private Krankenversicherung Tarifwechsel

Wenn Sie Ihren Private Krankenversicherung Tarif wechseln möchten, müssen Sie häufig mit Widerstand bei Ihrer Versicherungsgesellschaft rechnen. Das liegt daran, dass die Gesellschaften in ihren neuen Tarifen am liebsten nur junge und gesunde Kunden unter Vertrag nehmen möchten. Sie verursachen geringe Krankheits- und Behandlungskosten, so dass der Tarif sehr wirtschaftlich ist. Als Konsequenz versucht man, den Private Krankenversicherung Tarifwechsel mit allen Mitteln zu verhindern.

Typische Argumente sind dann, dass die neuen Tarife nur für Neukunden zum Verkauf offen sind, dass bei einem Private Krankenversicherung Tarifwechsel unbedingt eine Gesundheitsprüfung erforderlich ist oder dass man nur in den Basistarif wechseln kann. Als Laie hat man es dann schwer, den Private Krankenversicherung Tarifwechsel durchzusetzen. Außerdem ist es kaum möglich sich einen kompletten Überblick über alle angebotenen Tarife der jeweiligen Versicherungsgesellschaft und deren Leistungen im Einzelnen zu verschaffen.

Im Idealfall wendet man sich für einen Private Krankenversicherung Tarifwechsel an erfahrene Versicherungsexperten, die auf die Beratung von privaten Krankenversicherungen spezialisiert sind. Es muss daraufhin ein sorgfältiger Tarifvergleich angestellt werden, um am Ende den Tarif zu finden, der mindestens vergleichbare Leistungen bei günstigeren Kosten verspricht.

Doch das Tarifdickicht der Versicherer ist undurchsichtig und die Assekuranzen selbst haben wenig Interesse daran, ihre gut zahlenden Kunden in günstigere Tarife umzuberaten. Abhilfe schaffte bisher meist nur ein externer Versicherungsberater. (Quelle: Focus Money 03/2016)

Häufig können Versicherte auch in einen gleichwertigen, aber günstigeren Tarif beim selben Versicherungsunternehmen wechseln. Daran sind die Versicherer aber nicht interessiert. (Quelle: Stiftung Warentest)

Allerdings legen einige Versicherer dem Versicherten nicht alle Tarife offen, in die er wechseln könnte. (Axel Kleinlein, Vorstand beim Bund der Versicherten) (Quelle: Wirtschaftswoche 06/2016)

Nicht jeder Private Krankenversicherung Tarifwechsel ist sinnvoll

Grundsätzlich finanziell sinnvoll ist ein Tarifwechsel, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
  • Der Versicherte ist seit mindestens 10 Jahren Mitglied bei derselben Versicherung
  • Der Versicherte ist 45 Jahre oder älter
  • Der zu zahlende Monatsbeitrag beläuft sich auf mindestens 450,- Euro 
  • Der Versicherte ist kein Beamter

Als Anhaltspunkt gilt, dass eine Tarifoptimierung unabhängig vom Alter für alle privat Versicherten möglich ist. Unter finanziellen Gesichtspunkten ist es für Kunden ab einem Alter von 45 Jahren besonders sinnvoll, den Private Krankenversicherung Tarif zu wechseln. Diese Versicherten sind bei Ihrer Gesellschaft meist schon seit vielen Jahren unter Vertrag und haben eine entsprechend hohe Summe an Altersrückstellungen angespart. Diese wären bei einem Private Krankenversicherung Wechsel mindestens teilweise verloren. Bei einer bisherigen Vertragslaufzeit von mindestens zehn Jahren wird ein Tarifwechsel in der Regel als wirtschaftlich sinnvoll erachtet.

Als Richtlinie für den Versicherten darf man davon ausgehen, dass der monatliche Beitrag bei rund 450 Euro oder darüber liegen sollte, damit es vernünftig ist, in einen anderen Private Krankenversicherung Tarif zu wechseln. Außerdem kommt es auf die Kundengruppe an, denn nicht für jeden Versicherten bietet sich die Möglichkeit, zukünftig preiswerter versichert zu sein. Versicherungsexperten raten vor allem Verbrauchern mit einer geringen Selbstbeteiligung, alternative Tarifangebote einzuholen. Auch nach einer Fusion der Versicherer kann es klug sein, einen Tarifwechsel anzustrengen. Rentner, die schon viele Jahre in ein und demselben Tarif versichert sind, müssen oft mit hohen Beiträgen rechnen. Für sie kann ein Tarifwechsel eine nennenswerte Ersparnis bringen. Und letztlich dürfen auch Frauen durch die Unisextarife attraktivere Beiträge erwarten, sofern sie noch in einem Bisextarif versichert sind. Für Beamte mit einem Beihilfetarif ist ein Tarifwechsel meist wenig empfehlenswert. Die Tariflandschaft ist bei den meisten Versicherern nicht so vielfältig, dass man die Beiträge durch einen Tarifwechsel stark reduzieren könnte. 

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