Private Krankenversicherung Wechsel:
  • Über 40 private Krankenversicherungsanbieter
  • Mehr als 16.000 Tarife im Vergleich
  • Kostenloser Service: Beratung und Betreuung


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Wie kann man die Private Krankenversicherung wechseln?

Die private Krankenversicherung wechseln kann für jeden privat Versicherten unter gewissen Voraussetzungen sinnvoll sein. Früher war ein Wechsel der Versicherungsgesellschaft mit erheblichen Nachteilen verbunden. Mit Einführung des Wettbewerbsstärkungsgesetzes im Jahr 2009 hat der Gesetzgeber neue Rahmenbedingungen für einen Wechsel geschaffen. Was ist zu tun, wenn man die private Krankenversicherung wechseln möchte? Grundsätzlich ist innerhalb der privaten Krankenversicherung ein Wechsel nur unter Einhaltung bestimmter Fristen möglich. Über 40 private Krankenversicherer bieten in Deutschland mehr als 16.000 verschiedene Tarifkombinationen an. In regelmäßigen Abständen werden neue Tarife mit zum Teil besseren Versicherungsleistungen und günstigeren Beiträgen eingeführt und bestehende Tarife werden geschlossen.

Geschlossener Tarif: Wird ein Tarif am Markt für Neukunden nicht mehr angeboten, spricht man von einem geschlossenen Tarif. Dadurch, dass in einen geschlossenen Tarif keine Neukunden eintreten können und die in diesem Tarif versicherten Personen älter werden, kommt es zu einer Vergreisung der Tarifgemeinschaft. In Folge der steigenden Krankheitskosten stehen Einnahmen und Ausgaben in diesem Tarif nicht mehr im Gleichgewicht. Es kommt zu Beitragserhöhungen, um die steigenden Kosten zu finanzieren.

Wer seine private Krankenversicherung wechseln möchte, sollte die Mindestvertragsdauer von zwei Versicherungsjahren beachten. Dabei kommt es darauf an, ob das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr entspricht, oder nicht. Erhöht ein Versicherungsunternehmen den zu zahlenden Beitrag in der Krankenversicherung, besteht automatisch ein Sonderkündigungsrecht für den gesamten Vertrag. Dann kann man die private Krankenversicherung wechseln, sobald die Beitragserhöhung in Kraft tritt. Damit der Wechsel auch wirksam wird, muss der alten Versicherungsgesellschaft zwingend der Nachweis über den neuen Versicherungsschutz vorgelegt werden. Geschieht das nicht fristgerecht, ist die Kündigung unwirksam.

Versicherungsbescheinigung zur Vorlage beim Vorversicherer: Seit 2009 gilt in Deutschland die allgemeine Versicherungspflicht. Die Kündigung einer privaten Krankenversicherung ist solange unwirksam, bis der alten Versicherungsgesellschaft die Bescheinigung über einen neuen Versicherungsschutz vorgelegt wurde. Diese Bescheinigung muss spätestens bis zum Beginn des neuen Versicherungsschutzes der alten Versicherungsgesellschaft vorgelegt werden.

Während es früher mit allerlei Nachteilen verbunden war, die private Krankenversicherung zu wechseln, verhält es sich heute anders. Damals verlor man die bis dahin angesparten Altersrückstellungen, wenn man eine private Krankenversicherung wechseln wollte. Seit dem 1. Januar 2009 werden im Zuge des Wettbewerbsstärkungsgesetzes für Neuverträge bei einem Anbieterwechsel die individuell angesparten Altersrückstellungen teilweise in Form einer Übertragungswertbescheinigung auf den neuen Versicherungsanbieter überschrieben.

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Wechsel zu privater Krankenversicherung von der gesetzlichen Krankenkasse

Immer mehr Menschen entscheiden sich in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Die Voraussetzungen für die Aufnahme in einer privaten Krankenversicherung werden jedoch stets komplexer. Die Versicherungspflichtgrenze wurde seitens des Gesetzgebers für Arbeitnehmer erneut mit Wirkung zum 01.01.2017 erhöht und beträgt nun 57.600 Euro. In den Genuss einer privaten Krankenversicherung kommen also nur Arbeitnehmer, deren Jahresbruttogehalt über eben dieser Grenze liegt. Eine weitere Voraussetzung, um in eine private Krankenversicherung zu wechseln ist, dass die Bonitäts- und Gesundheitsüberprüfung der jeweiligen Versicherungsgesellschaft im Vorfeld positiv durchlaufen wird. Bei freiberuflich und selbstständig tätigen Personen gibt es zwar keine Einkommensgrenze, wenn sie in eine private Krankenversicherung wechseln möchten. Jedoch prüfen die Versicherungsgesellschaften vor einer Aufnahme nicht nur Bonität und Gesundheitszustand des Antragstellers, sondern auch die bisherige Dauer der Selbstständigkeit, die Vorversicherungszeiten sowie das Risiko der beruflichen Tätigkeit des potentiellen Neukunden. Oftmals von einzelnen privaten Krankenversicherern abgelehnt werden insbesondere Existenzgründer. Für Beamtenanwärter und Beamte gibt es zur privaten Krankenversicherung keine wirkliche Alternative. Hierfür gibt es einen entscheidenden Grund: Wenn Beamte und Beamtenanwärter in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben, verzichten sie automatisch auf sämtliche Beihilfeleistungen, die zwischen 50 und 80 Prozent betragen. Somit muss der monatliche Beitrag vollständig aus der eigenen Tasche gezahlt werden.

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Die private Krankenversicherung wechseln - zurück in die gesetzliche Krankenkasse?

Hat man einmal die Vorzüge einer privaten Krankenversicherung kennengelernt, möchte man eher ungern von der privaten Krankenversicherung zurück in die gesetzliche wechseln. In der Vergangenheit konnten sich die gesetzlichen Krankenkassen durch gute Versicherungsleistungen und günstige Beiträge auszeichnen. Heutzutage verhält es sich jedoch anders: Die Beiträge sind sowohl während des Berufslebens als auch im Rentenalter teuer; zugleich wurden die Leistungen auf ein Minimum reduziert. Personen, die monatlich im Durchschnitt mehr als 4.350 Euro brutto verdienen, müssen mit Monatsbeiträgen in der gesetzlichen Krankenkasse von rund 800 Euro rechnen. Ein guter Gesundheitszustand vor Eintritt vorausgesetzt, fallen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung günstiger aus. Der Verlauf des Lebens lässt sich jedoch nur schwer voraussehen und es kann dazu kommen, dass der Weg zurück in die gesetzliche Krankenkasse unvermeidbar wird. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn das Einkommen als Arbeitnehmer unter die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 57.600 Euro rutschen sollte. Damit der Versicherte zu einem späteren Zeitpunkt wieder von seinen alten Konditionen in der privaten Krankenversicherung profitieren kann, ist der rechtzeitige Abschluss einer Anwartschaft empfehlenswert.

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